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Der Energieriese BP rechnet mit einem weltweit stark steigenden Energiehunger. Einen wachsenden Anteil sollen alternative Quellen befriedigen.

 

Die Entwicklungsländer werden die Energienachfrage in den kommenden Jahrzehnten kräftig in die Höhe treiben. Der Energieverbrauch wird im Jahr 2040 um ein Drittel über den jetzigen Werten liegen, die Hälfte des Wachstums geht auf das Konto von China und Indien.

In den späteren Jahren erwarten die Volkswirte von BP auch deutliche Steigerungen in Afrika – alles unter der Annahme, dass die Politik und die Technologien sich in ähnlicher Geschwindigkeit weiter entwickeln wie bisher.

Erneuerbare Energien bald wichtigste Komponente
Unter dieser Annahme würden die erneuerbaren Energien die am stärksten wachsende Energiequelle sein und einen Anteil von weltweit 14 Prozent erreichen. BP-Chef Dudley befürchtet trotz des Erfolgs erneuerbarer Energien einen weiteren Anstieg der CO2- Emissionen.

Trotzdem wäre das Klima dann immer noch nicht gerettet. Denn auch unter diesen Annahmen würden die Kohlendioxidemissionen um weitere zehn Prozent ansteigen. Damit würde sich der Anstieg zwar verlangsamen, aber die Welt würde die in Paris beschlossenen Klimaziele verfehlen.

(Quelle: BP: Steigender Energiebedarf, J.-P. Marquardt, ARD London) 

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